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Artikel Übersicht » Review » Noiseblocker NB-DCore
Noiseblocker NB-DCore

Einleitung:

Der Noiseblocker NB-DCore richtet sich vor allem an Kunden die einen Intel Core 2 Duo Prozessor besitzen, und aus welchen Gründen auch immer bessere Kühlleistung und niedrigere Geräuschentwicklung als bei den Intel Boxed Kühlern wünschen. Der getestete Kühler stellt sich dabei als echtes Preis/Leistungswunder heraus.

Danksagung:

Wir möchten uns herzlich bei der Firma Noiseblocker, und im speziellen bei Herrn Niels Polenz, für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.

 

Technische Daten:

Sockeltyp: Intel LGA775 (Single/Dualcore)
Lautstärke: min/max. dB/A DIN ca. 15-38 dB/A
Maße H x T x B ca. ohne Lüfter: 90mm x 90mm x 45mm
Maße H x T x B ca. mit Lüfter: 115mm x 115mm x 72mm
Lüftergröße: 92 x 92 x 25mm
Luftförderleistung: 33-85m³/h
Lagerart: Long Life Gleitlager
Durchschnittliche Lebensdauer: 80000-140000h
Gewicht ohne Lüfter: ca. 450g
Gewicht mit Lüfter: ca. 555g
Material: Kühlkörper/ Boden Kupferkern in Aluminium - Sternkörper (AL 6063-T5)
Garantiezeit: 2 Jahre
Lieferumfang: neben Kühlkörper Montagematerial, Wärmeleitpaste

Die technischen Daten wurden der Herstellerhomepage und der Verpackung entnommen.

Lieferumfang:

Der eigentliche Kühler kam bei uns in einer Kartonverpackung an, welche nicht viel größer als der Kühler selbst ist. Weiters ist im Lieferumfang die Backplate und eine kleine Menge Silikon Wärmeleitpaste enthalten. Eine Anleitung zur Montage des Kühlers fehlt leider.




Verarbeitung:

Der Lüfter ist in einem halbtransparenten-dunkelblauen Kunststoff gefertigt. Der runde Rahmen in einem matt-schwarzen Kunststoff. Auch die Aluminium Kühlrippen sind allesamt schön gefräst und nichts ist verbogen. Nun kommen wir zur Kontaktfläche zwischen CPU und Kühler. Diese besteht zum Teil aus Kupfer (der Kühler ist mit einem Kupferkern ausgestattet), und zum anderen Teil aus Aluminium. Kupfer und Aluminium sind perfekt miteinander verbunden. Auch Rillen, wie sie bei manchen Kühlern vorhanden sind, sind nur sehr schwach ausgeprägt. Somit könnte man sagen die Kontaktfläche wäre perfekt verarbeitet, wäre da nicht diese Stelle wo man anscheinend vergessen hat die Fläche glatt zu schleifen und zu Polieren.
Auf dem Bild unten ist der dunkle Fleck nicht eine Spiegelung, sondern die ungeschliffene Stelle.

Montage:

Die Montage gestaltet sich selbst ohne eine Anleitung einfach. Um die fehlende Anleitung auszugleichen versuchen wir nun hier eine kleine Montagehilfe zu geben.
Als erstes muss die Wärmeleitpaste aufgetragen werden, wir verwendeten die mitgelieferte Silikonpaste.

Danach wird die Backplate an der Rückseite des Mainboards angebracht, unbedingt darauf achten dass keine Bauteile beschädigt oder verbogen werden. In unserem Fall ist zum Schutz des Mainboards eine Schicht aus dünnem Kunststoff vorhanden, diese ist aber nicht bei allen Mainboards für den LGA775 vorzufinden.

Jetzt muss der Kühler nur mehr auf der Vorderseite der Hauptplatine aufgesetzt und verschraubt werden. Es sollte darauf geachtet werden das man die 4 Schrauben gleichmäßig festzieht.

Jetzt noch zu einem kleinen Montageproblem unsererseits: Der Kühler, egal wie man ihn dreht und wendet passt leider nicht auf unser Mainboard. Ein Ding der Unmöglichkeit. Es war immer ein Elko im Weg.

Was aber nicht heißen soll das der Kühler schlechte Kompatibilität auweist, der Elko war auch schon bei 2 anderen Kühlern im Weg. Um den Kühler trotzdem testen zu können haben wir ihn kurzerhand “gemoddet”. Was im Grunde ein leichtes Verbiegen einer Lamelle war. Wir denken nicht das diese Modifikation die Kühlleistung beeinträchtigt, wenn doch sollte dies jedoch im Bereich der Toleranz der Mainboard-Fühler liegen.

Testsystem:

Prozessor: Pentium 4 560 mit 3,6 GHz und einer maximalen Leistungsaufnahme von 115W
Mainboard: Asus P5AD2 Premium
Hinzu kommt noch ein Thermaltake Soprano Gehäuse mit einem 120mm Lüfter vorne und einem 120mm Lüfter hinten. Beide Lüfter drehen mit 1400 Umdrehungen/min und laufen mit 12V.
Der Prozessor wurde nicht aufgrund seiner Rechenleistung gewählt, sondern weil selbst aktuelle Quadcore Prozessoren eine ähnliche Leistungsaufnahme haben. Die meisten Dualcore Prozessoren von Intel haben 65W Leistungsaufnahme.

Temperaturen:

Als Vergleich haben wir eines der Referenzmodelle auf dem Kühlermarkt herangezogen, den Noctua NH-U12 mitsamt eines SilenX 120mm Lüfters.
Der Noiseblocker NB-DCore schlägt sich im Vergleich zum Noctua wacker, was ihr an der folgenden Tabelle erkennen könnt. Im idle-Betrieb liegt er bei der Systemtemperatur sogar gleich auf. Unter Last schafft es der Noiseblocker sogar eine niedrigere Umgebungstemperatur zu erzeugen wie der Noctua, Respekt. Allerdings ist der Größenunterschied unter Last an der Prozessortemperatur deutlich erkennbar. Da kühlt der Noctua mit seinem 120mm Lüfter doch um einiges besser.Die untenstehenden Temperaturen ermittelteten wir folgendermaßen:
Die Lasttemperatur wurde nacht 10h Prime95 gemessen, die idle-Temperatur nach einer halben Stunde nach Starten am Windows Desktop (in der Zwischenzeit wurde nicht mit dem PC gearbeitet). Die Außentemperatur betrug jeweils 22°C.
Der Noiseblocker Kühler wurde mit der PWM-Steuerung des Mainboards angesteuert. Als Zieltemperatur wurde 53°C eingestellt (die niedrigste Einstellung). Der SilenX-Lüfter am Noctua-Kühler wurde konstant mit 12V betrieben.
Die Temperaturen wurden wiefolgt ermittelt:
Werte von Speedfan, Everest, Asus PcProbe und aida32 wurder herangezogen und daraus der Mittelwert gebildet.




Die oben beschriebene, leicht raue Stelle der Kontaktfläche scheint sich nicht sonderlich negativ auf die Kühlleistung auszuwirken. Wahrscheinlich wird die Wärme vermehrt über den Kupferkern ins innere des Kühlers transportiert, da Kupfer eine wesentlich bessere Wärmeleitfähigkeit als Aluminium besitzt. Somit kann man über diesen Verarbeitungsfehler getrost hinwegsehen.

Lautstärke:

Die Lautsärke kann bei diesem Test nur subjektiv betrachtet werden, da uns ein Schallpegelmessgerät nicht zur Verfügung steht.

Der lüfter von Noiseblocker kann durch seine Laufruhe überzeugen, einzig hörbarer Faktor unter 2000 U/min ist der “Luftzug” der am Kühlkörper und an den Bauteilen vorbeiströmt. Ab ca. 2500 U/min ist auch ein sehr leichtes Brummen zu hören, was bei dieser hohen Drehzahl jedoch als sehr gut bezeichnet werden kann. Bei der maximalen Drehzahl ändert sich nichts daran, nur die Luftstromgeräusche werden mehr.

Fazit:

Auch wenn der NB-DCore Kühler nicht mit einem Noctua mithalten kann, macht es ihn noch lang nicht zu einem schlechten Kühler. Er kühlt unseren Pentium 4 mehr als ausreichend und ist dabei immer schön leise. So wird er allen Leuten die bis jetzt mit Intel Boxed Kühlern arbeiten mussten,große Freude bereiten. Da er einerseits besser kühlt als der Boxed Kühler, andererseits auch noch um einiges leiser ist, um nicht zu sagen bei kleiner CPU-Last unhörbar.

Der Vergleich mit dem Noctua ist zugegebenermaßen unfair, alleine aus dem Grund das der Noctua mit dem verwendeten Lüfter ziemlich genau DREIMAL soviel kostet wie der Noiseblocker NB-DCore. Somit soll der Vergleich nur zeigen wie gut die Performance des Noiseblocker ist.

Die UVP beträgt 19,90€

Zum Diskussionsthread






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