Vorwort Speziell zu dieser Jahreszeit ist es Pflicht dass die Komponenten einen kühlen Kopf „bewahren“ um ohne Ausfälle oder Fehler zu arbeiten, deshalb haben wir Coolink´s neuesten Sprössling namens „Silenator“ getestet. Danksagung Wir möchten uns herzlichst bei Coolink bedanken, die uns für dieses Review den Silenator zu Verfügung gestellt haben. Technische Daten & Ausstattung - 3 high-performance Dual-Heat-Pipes
- 37 Aluminium-Finnen mit mehr als 3500cm² Oberfläche
- Hochwertige Verlötung für optimalen Wärmeübergang
- Original SWiF-1202 Qualitäts-Lüfter mit hochpräzisem Doppelkugellager
- Stufenlos regelbar zwischen 14 und 24dB(A)
- Werkzeugfreie Lüfter-Befestigung mit Vibrationsdämpfung
- Original SecuFirm™ Montagesystem*
- 90° drehbar für optimale Ausrichtung und Kompatibilität
- Erhältlich für LGA 775, AM2 und K8 (754, 939, 940)
- 36 Monate Garantie
| Höhe (ohne Lüfter): | 153mm | | Breite (ohne Lüfter): | 126mm | | Tiefe (ohne Lüfter): | 60mm | | Gewicht (mit Lüfter): | 640g | | Material: | Kupfer (Boden und Heat-Pipes), Aluminium (Kühlrippen), verlötet | | Lüfter: | Coolink SWiF-1202 (auch 2 Lüfter montierbar!) | | Umdrehungsgeschw. (+/- 10%): | 900-1600RPM | Lieferumfang und Verpackung Geliefert wird der Kühler in einer Voluminösen Verpackung, welche alle Details an der „Außenhaut“ wiedergibt. Die Verpackung besitzt außerdem ein Sichtfenster an der Front, welches den Kühler gut zum Vorschein bringt.
Nun kommen wir zum Wichtigsten Teil im Kapitel Lieferumfang und Verpackung, nämlich der Lieferumfang.
Coolink hat wirklich an alles gedacht, selbst das Werkzeug zur Montage wird mitgeliefert, hier muss man klar und deutlich ein Lob an Coolink aussprechen. Zu erwähnen ist außerdem, dass unser Testsample alle Montage Kits besitzt, wenn ihr also diesen Lüfter bestellen wollt, so gibt es ihn in mehreren Ausführungen, nämlich für jeden Sockel eine. Wer zusätzlich noch einen 2. Kühler befestigen möchte, so stellt das kein Hindernis dar, den die Befestigungsklammern sowie 2 Streifen für die Vibrationsunterdrückung liegen bei. Um die Drehzahl individuell anzupassen, legt Coolink ein Slotblech mit POTI zu Lüftersteuerung bei. So kann man von 5V bis 12V den Lüfter individuell einstellen. Verarbeitung Die Verarbeitung ist Spitze, nichts verbogen oder sonstiges, ein kleiner Wermutstropfen sind die Endkappen der Heatpipes, wo 2 „eingedrückt“ sind, darüber kann man aber aufgrund der Gesamtverarbeitung hinweg sehen, denn die ist TOP. Der Boden des Kühlers ist ein wenig Rau, aber noch im Maße des Erträglichen um ideale Wärmeleitfähigkeit zu besitzen. Der Einbau Da der Silenator das maximal zugelassene Gewicht überschreitet, muss er speziell Montiert werden. Man muss die vorhandene Backplate gegen die mitgelieferte austauschen damit der Kühler auch den richtigen Anpressdruck liefert. Nun muss man den kühler auf die CPU „aufsetzen“ und mittels den mitgelieferten Langen Schraubendreher die 2 Schrauben festdrehen. Spätestens nach 2-3 Umdrehungen merkt man, dass das System einsame Spitze ist, denn es rührt sich nichts und hält bombenfest. Beihilfe gibt die gut bebilderte Anleitung die alles vermittelt, was man an Wissen zum Einbau benötigt. Somit kann man sagen dass der Einbau Sehr leicht vonstatten geht und innerhalb wenigen Minuten getan ist. Lautstärke Man mag es kaum glauben, aber selbst auf höchster Drehzahl (~1600RPM) ist vom Kühler nichts zu hören. Einen wichtigen Teil tragen mit Sicherheit die „Antivibrationssticker“ bei. Da wir aber kein dB Messgerät zu Verfügung haben, sind diese Werte nur subjektiv. Als vergleich haben wir Thermaltakes Sonic Tower mit einem Revoltec Dark Blue Lüfter herangezogen und es stellte sich dabei heraus, dass der Lüfter vom Silenator in allen Belangen Leister ist. Wie es mit der Kühlleistung aussieht, erfährt ihr im Abschnitt „Temperatur“. Testsystem AMD Athlon 64 X2 5000+ ASUS M2N32-SLI Deluxe 2x1024 MDT ATI Radeon X850XT PE 2x Samsung SP2504C Temperatur Eins der wichtigsten Punkte beim Kühlerkauf ist die Temperatur. Wir haben keine Mühen gespart um euch einen Vergleichstest zu liefern. Wir haben für euch Thermaltake´s Sonic Tower gegen Coolink´s Silenator antreten lassen. Um reelle Testbedingungen zu schaffen haben wir den VCore des Prozessors auf 1.450V angehoben. Desweiteren wurde eine Artic Silver Wärmeleitpaste verwendet (mit Einlaufzeit von 2Tagen berücksichtigt!) Als Lüfter kamen zum Einsatz: Sonic Tower 1x 120mm: Revoltec Dark Blue Sonic Tower 2x 120mm: 2x Revolctec Dark Blue Silenator 1x120mm: mitgelieferter Lüfter von Coolink Silenator 2x120mm: 1x mitgelieferter Lüfter von Coolink sowie ein Revoltec Dark Blue Um nichts dem Zufall zu überlassen, haben wir Prime jeweils für 12 Stunden laufen lassen. Natürlich haben wir die einen Multi-Thread erzeugt, dass beide Cores voll Ausgelastet waren. Die Temperatur haben wir dabei mit dem Programm CoreTemp ermittelt, welche eine sehr gute anzeige der Core-Temperaturen bietet. Wir haben dieses Programm gewählt, weil es in der Overcloking – Szene ein „must have“ ist, somit ist für uns die Entscheidung leicht gefallen. Natürlich haben wir für euch ebenso die Temperatur zwischen 5V und 12V verglichen. In den unterhalb stehenden Diagrammen könnt ihr sehen was die Kühler leisten.
Wir ihr sehen könnt schenken sich die Kühler/Lüfter im 12V Betrieb nicht viel, aber der Silenator behält trotzdem die nase vorne. Auch hier sind die Unterschiede nicht sehr groß, aber trotzdem ist der Silenator besser. Es klingt zwar merkwürdig wenn man 1-2°C Unterschied sehr gut bezeichnet, aber in der Kühlerwelt ist das sehr viel.
Fazit Mit diesem Kühler ist man gerüstet für Overclocking Einsätze sowie auch für den Silent-Betrieb. Man braucht dabei auf nichts zu verzichten, mag man seine CPU am Limit betreiben, so montiert man einfach einen 2ten Lüfter um eine bessere Kühlleistung zu haben. Wir zögern keineswegs und verleihen diesem Top Produkt unseren begehrten GOLD-Award sowie auch die „Recommend“ Auszeichnung. |