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Artikel Übersicht » Review » Antec Nine Hundred im Test
Antec Nine Hundred im Test

Vorwort

Ihr sucht ein Gamer Gehäuse und wisst nicht welches? Antec präsentiert das neue Nine Hundred Case und genau dieses haben wir für euch getestet. Was es euch bietet und leistet erfahrt ihr nun bei uns. Viel Spaß beim lesen.

 

Danksagung

Als erstes möchte ich mich bei Frau Linda Holz und Antec bedanken welche uns das Case zur Verfügung gestellt hat.

 

Lieferungsumfang und Verpackung:

Das Case kommt gut verpackt in einem stabilen Karton bei uns an. Das Case selbst ist in einer Schutzfolie eingepackt und rundherum ist Styropor angebracht um es gut zu schützen.

Der Lieferungsumfang ist großzügig bemessen. Der Kunde bekommt nicht nur 2 Blaue 120mm Lüfter und einen normalen 120mm Lüfter dazu sondern auch einen Monster Lüfter mit 200mm Durchmesser. Außerdem bekommt man noch diverse Schrauben mit dabei sowie eine Blende und einen Einbaurahmen aus Kunststoff für ein externes 3 ½ Laufwerk mit dabei.

Und da das noch nicht genug ist liegt noch eine Stoffmatte für das Ablagefach mit im Paket.

 

Verarbeitung

Das Nine Hundred ist tadellos verarbeitet. Im Innenraum sind alle Kanten gefalzt. Nicht so toll ist, das alles verschraubt werden muss hier wäre ein „klick“ System wünschenswert gewesen. Eine Interessante Konstruktion ist das das Netzteil unten verschraubt wird, dies hat den Vorteil das sich das Netzteil durch die Abwärme der anderen Komponenten nicht so stark aufheizt. Wer nun denk das sich dadurch oben die Erwärmte Luft staut irrt, denn oben im Gehäuse Deckel ist ein 200mm Riesen Lüfter verbaut der die Warme Luft nach draußen schaufelt.

 

 

Vorne hat das Nine Hundred 9 5 ¼“ Blenden die man Individuell bestücken kann. Es können z.B. 6 Festplatten, 2 DVD Laufwerke und ein Disketten Laufwerk verbaut werden oder wer Spaß daran hat könnte auch 9 5 ¼“ Laufwerke einbauen.

 

Gekühlt werden die Festplatten, die in einem Herausnehmbaren Käfig sitzen, mit einem bzw. mit 2 120mm Lüfter welche blau beleuchtet sind. Auf die Lautstärke der verbauten Lüfter komme ich später noch zu sprechen.

 

Lassen wir nun denn Blick über das Gehäuse schweifen und betrachten die Oberseite des Case. Hier findet man den Power Schalter, Reset Knopf, 2 USB Anschlüsse und einen Firewire Anschluss, sowie eine HDD-Led. Eine Power LED ist leider nicht vorhanden.

 

Direkt dahinter befindet sich ein Ablagefach für Digi-cams, MP3-Player usw. Ich persönlich finde dies sehr praktisch so hat man seine kleinen Technik-Schnik-Schnack immer griffbereit um es an den USB Port anzuschließen.

Lässt man seinen Blick weiter nach hinten wandern erkennt man auch schon das Riesen Lüfter Gitter von den 200mm Lüfter.



Am Ende des Reviews gibt es noch ein paar Impressionen des Gehäuses.

Die Lüfter im Antec Nine Hundred

Alle 4 verbauten Lüfter haben eine eingebaute Lüfter Steuerung mit den Einstellungen „low“ „middle“ und „high“. Was mich sehr stört ist das die Lüfter nur über einen 4 Poligen Molex Stecker verfügen. Hier wäre es angebrachter gewesen Lüfter mit einem 3 Poligen Anschluss zu verbauen und entsprechend 4 Adapter mitzuliefern.

Der 200mm Lüfter im Deckel und der 120mm Lüfter an der Rückseite sind bei der Einstellung „low“ noch gut zu ertragen. Stellt man aber „middle“ bzw. „high“ ein, wird es doch sehr störend. Die Beiden Lüfter in der Front sind da leider noch lauter, selbst auf „low“ kann man diese deutlich heraushören vermutlich liegt dies aber an den Luftverwirbelungen durch die gelochten Frontblenden. An sich bietet das Antec Case ein gutes Lüfter Konzept, leider sind die Lüfter aber viel zu laut.


Möglichkeit des guten Kabelmanagement

Mittlerweile wird viel Wert auf ordentlich verlegte Kabel gelegt, besonders wenn das Case ein Window hat, was beim Nine Hundred der Fall ist.

Leider ist dies beim Nine Hundred nur schwer möglich bis gar nicht möglich. Einerseits weil das Netzteil unten verschraubt wird und somit die Kabel des Netzteils direkt vor der Scheibe liegen andererseits weil der Mainboard tray komplett durchgängig ist sprich es gibt keine Möglichkeit die Kabel hinter dem Tray zu verstecken. Wer ein Netzteil mit abnehmbaren Kabeln besitzt hat hier deutlich bessere Karten.


 


Fazit:

Das Nine Hundred von Antec ist größtenteils gut gelungen. Bis auf ein paar schwächen wie die Lüfter, kein „klick“ System und das ein gutes Kabelmanagement so gut wie unmöglich ist.

Die schwächen macht das Case wieder wett durch das gute Kühl-Konzept und der tadellosen Verarbeitung.

Trotz der Kritik Punkten vergeben wir unseren Gold Award da der Gesamt Eindruck insich stimmig ist.




 

 

 


Erklärung von Antec zum Nine Hundred:

Im ersten Erweiterungsslot können keine Grafikkarten-Stecker angeschlossen werden, da nicht genügend Abstand für den Anschluss eines DVI-Steckers besteht. VGA- und HDMI-Stecker sind davon nicht betroffen. An alle anderen Slots lassen sich Grafik-Stecker aller Art anschließen, wodurch das Gehäuse mit fast allen Motherboards und Systemkonfigurationen kompatibel ist. Antec korrigiert dies bei allen Nine Hundred-Gehäusen und stellt Käufern, die wegen ihren Systemkonfigurationen Probleme haben, ein neues Case zur Verfügung.

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