Vorwort: Der Computer Gehäuse Markt wird immer unübersichtlicher, da immer mehr Gehäuse auf den Markt kommen. Auch Nexus hat ein neues Case veröffentlich welches sich Edge nennt. Die Technischen Daten sind schon beindruckend, aber ob es auch zu einem Hot Case reicht erfahren wir in unserem Review.
Technische Daten: Vorweg natürlich wie immer die Technischen Daten um euch einen Überblick zu verschaffen.
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Model number:
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EDGE
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Motherboard size:
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ATX, Full ATX, Micro ATX, Full ATX
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Padding:
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Noise absorption wave foam
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PSU:
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Not included
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Case fans:
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3x 140mm | 1000RPM
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Front ports:
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E-SATA, 2x USB 2.0, MIC and AUDIO
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5.25" bay exposed
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8 tool less
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3.5" bay exposed
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1 tool less
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3.5"bay hidden
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9 tool less
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Expansion slots
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7 tool less
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Case size:
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64,2 x23,9 x 57,6 (L x W xD)
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Front coverl:
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Aluminum + ABS
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Chassis material:
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SECC 1.0 t
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Watercooling:
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4 pipe holes for liquid cooling
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Feet:
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Rubber adjustable feet
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Lieferungsumfang und Verpackung: Das Nexus Edge erreicht uns in einem riesigen Karton gut verpackt in Styropor und Folie. Auf dem Karton ist das Gehäuse abgedruckt, zudem stehen Technische Details auf dem Karton. Der Lieferungsumfang besteht aus: Diverse Schrauben, 4 Schlüssel, Aufsteck-Pieper, zwei Kabelhalter, eine kurze Anleitung, Halterungen für HDD und ODD, drei bereits verbaute 140mm Lüfter und natürlich dem Edge selbst.
Optische Aspekte: Die Optik des Edge wirkt sehr robust und gewaltig. Die Massive Front wirkt Massiv und ist es auch. Das Komplette Gehäuse ist schwarz lackiert, lediglich ein dünner Chromstreifen reicht an der Front von oben bis unten. Oben drauf ist ein großes Lüftergitter aus welchem der 140mm im Deckel heraus pustet. Außerdem befindet sich das Bedienpanel an der Oberseite. Hier ist ein e-SATA, 2 Audioports, 2 USB Ports, HDD und Power LED sowie Power- und Resetschalter. Diese sind leider etwas klein geraten und müssen mit der Fingerkuppe gedrückt werden. Betrachtet man die Rückseite erkannt man das das Netzteil unten montiert wird und direkt darüber der zweite 140mm Lüfter sitzt. Rechts neben den Slotblenden befinden sich vier Wasserkühlung Durchführungen. Neben der ATX Blende befindet sich ein freier Platz für einen 120mm Lüfter. Nun öffnen wir die Große Seitenwand. Hierfür werden die zwei Rändelschrauben losgeschraubt, beim ersten öffnen hackt die Tür etwas, nach ein bisschen wackeln war diese offen. Optional kann die Tür auch noch abgeschlossen werden. Im inneren erwartet uns viel Versprechendes. Die Untere Kammer beherbergt das Netzteil und die bis zu neun Festplatten welche mit Einbauschienen verbaut werden. Das Netzteil saugt die Luft vom Boden an, hier befindet sich ein Staubfilter damit nur reine Luft hinein strömen kann. Direkt hinter dem Netzteil befindet sich ein weiterer Platz für einen 120/140mm Lüfter, auch hier befindet sich ein Staubfilter. Die 140mm Lüfter an der Rückseite des Edge saugt Luft zur Hälfte aus dem unteren Bereich und zu Hälfte aus dem Oberen Bereich ab. Wie wir finden eine sehr gut Lösung um sich einen Lüfter zu sparen. Im Oberen Bereich hat man viel Platz zum bequemen Einbau des Mainboards, auch nach unten hin wo es sonst immer zum großen Gefummel kommt um die Frontpanel Anschlüsse aufzustecken, beim Edge ist dies mit Leichtigkeit erledigt. Das Mainboard Tray hat in der Höhe des CPU Kühlers eine große Öffnung, dies begrüßen wir sehr da so der Ausbau großer CPU Kühler ohne Ausbau des Mainboards erfolgen kann. Die 5 1/4 Zoll Laufwerke können einmal mit den Einbauschienen verbaut werden, optional ist der klassische weg möglich die Laufwerke zu verschrauben, gerade für Lüftersteuerungen ist die eine wichtige Sache, da diese mit Laufwerksschienen oft nur wackelig befestigt werden können.
Einbau: Wie schon in den optischen Aspekten angesprochen ist der Einbau aufgrund der enormen Platzverhältnisse sehr einfach zu erledigen. Die Mainboard halter lassen sich leicht herein schrauben, die Einbauschienen lassen sich ebenfalls sehr leicht in die Festplatten stecken, bei Bedarf kann die Arretierung der Schienen verstellt werden. Der Netzteileinbau macht auch keine Probleme, bei Bedarf können die 2 Festplattenkäfige abgeschraubt werden somit ist ein besserer Luftstrom möglich. Um die 5 ¼ Zoll Laufwerke zu verbauen muss die zweite Frontklappe geöffnet werden, hier muss man den Schraubenzieher zücken. Einmal muss die Metallblende demontiert werden und die Blende aus der Front, dadurch das die Metallblende geschraubt wird kann diese wiederverwendet werden. Die zweite Frontblende wirkt etwas wackelig, ist diese jedoch geschlossen hält alles sehr gut. Die mitgelieferten Lüfter können entweder mit einem 3 Pin Stecker angeschlossen werden oder, wenn nicht genügend 3Pin Stecker verfügbar sind können die Lüfter mit einem normalen 4 Pin Molex Stecker angeschlossen werden. Insgesamt ist der Einbau sehr fix erledigt und macht sogar ein wenig Freude.
Lautstärke: Durch die 3 großen Lüfter könnte man denken das es recht Laut zu Werke geht, die Lüfter sind zwar leicht herauszuhören, machen aber nur einen sehr tiefen Klang welcher nicht unbedingt störend wirkt. Leider verbaut Nexus die Dämmung nur in den Seitentüren, zwar ist dies ein Netter Anfang, jedoch sollten alle Seite gedämmt werden, da es so nur bedingt etwas nutzt außer höheres Gewicht.

Fazit: Mit dem Edge hat Nexus ein nahezu perfektes Gehäuse abgeliefert. Wir von der Hotcases.de Redaktion sind jedenfalls begeistert. Einfacher Einbau, viele Einbaumöglichkeiten, großer Lieferungsumfang und angenehme Lautstärke. Negativ ist die nahezu nutzlose Dämmung und die leicht wacklige Front. Wir verleihen dem Nexus Edge unseren Hotcases.de Gold Award.

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