| Einleitung Glacialtech ein relativ unbekannter Hersteller in unseren Breiten bringt mit den F101 einen High-End Kühler für gänzlich alle Plattformen. Wir haben ihn in unser System verbaut und sind dabei auf Details gestoßen die den Unterschied zu anderen Kühlern ausmachen. Verpackung und Design Der Kühler aus dem Hause Glacialtech wird in einer Box geliefert. Praktisch denn diese bietet auch einen Tragegriff falls man den Kühler der doch etwas mehr Gewicht transportieren will. Nach dem Öffnen findet man eine minimalistisch gehaltene Anleitung wieder. Sie zeigt einem wie man den F101 in das System „integrieren“ muss. So muss man die Halterung für den jeweiligen Sockel erst montieren, in unserem Fall war dies beim Intel S775. In der linken Seite der Box ist der Kühler in einen Plastik-Schaumstoff eingepackt damit er keine Transportschäden davonträgt. Rechts von ihm findet man den beiliegenden 120mm Lüfter wieder der in einer Kartonbox festgehalten wird.  Darunter findet man eine weitere Kartonbox deren Inhaltüberraschend großzügig ausfällt. So findet man in dieser kleine Plastiksäckchen wieder, sie beherbergen kleine Plastikpäckchen wieder. Jeder von ihnen ist einzeln Beschriftet und beinhaltet die Halterungen für die diversen Sockeln. Im größeren Päckchen ist eine Tube Wärmeleitpaste und ein Hilfsmittel zum auftragen und verstreichen der Wärmeleitpaste drinnen. Das Design des Lüfters ist Monströs. An der Oberseite ist das Glacialtech Logo auf einem Schwarzen Untergrund geprägt. Wirkt in der Tat sehr hochwertig so wie auch der Rest des Kühlers. Verarbeitung Die Lamellen des Kühlers sind einwandfrei, weder verbogen noch schlecht verarbeitet. Der Kühlerboden ist sehr Plan geschliffen, dies gewährleistet einen exzellenten Kontakt zur CPU bzw. deren Heatspreader. Dadurch sind Temperaturverbesserungen möglich. Der Kühlkörper ist sehr durchdacht, denn eine Fläche ist nicht so tief wie die wo der 120mm Lüfter Platz findet. Dadurch wird eine Montage Möglichkeit auf Mainboards mit Chipset Heatpipes gewährleistet. In Unserem Fall trifft das genau zu denn wir verwenden das MSI Mainboard „P35 neo2-FR“. Es ist nicht nur Preiswert sondern besitzt auch eine große Heatpipe die mit so manchen CPU-Kühlern inkompatible ist. Montage Unser Testsystem Baut auf den Intel Sockel 775 aus. So nahmen wir die 2 Halterungen aus der Verpackung und verschraubten diese mit dem beiliegenden Schrauben am Kühler. Nun Bauten wir das Mainboard aus dem Gehäuse aus um die Rückplatte zu befestigen. Sobald man das Mainboard vor sich hat, legt man unter den Sockel (Rückseite des Mainboards) die Platte und verschraubt diese mit dem Kühler den man montiert. Mit den 4 beiliegenden Schrauben inklusiv Feder geht das einfach von statten. Aufpassen sollte man hierbei aber dass man immer diagonal verschraubt und wichtig auch, erst richtig fest ziehen wenn alle 4 schrauben sitzen! Sitzt der CPU-Kühler fest so bringt man den beiliegenden Lüfter an. Hierbei verwendet man die 4 Gumminoppen um den Lüfter zu befestigen, dadurch ist er auch gleich entkoppelt. Kühlleistung Durch den massiven Kühlkörper ist eine großflächige Wärmeabgabe möglich. Dass dies aber nicht immer ein Vorteil sein muss beweisen andere Kühler von diverseren Herstellern. Doch der Kühler leistet überraschenderweise enorm viel. Den mit unserem Testsystem (C2D E6750@3.3GHz) ist eine passive Kühlung komplett (auch ohne aktiven Gehäuselüfter im Heck) möglich. Zwar steigt dabei die Last Temperatur auf über 55°C (Spitzenwert: 58°C) doch dies liegt noch im Rahmen und kann für Gut bzw. OK empfunden werden. Zum Vergleich, der Standard Intel Boxed Kühler kommt auf fast gleiche werte (+-2°C) doch dieser ist dabei sehr Laut. Im Detail bedeutet dies eine durchgehend bessere Kühlleistung von 3°C im Vergleich zu dem in die Jahre gekommenen Xigmatek HDT-S1283. Fazit Wer die Montage nicht scheut und genug Platz im Gehäuse hat der kann ohne nachzudenken zu diesem Spitzenmodell aus dem Hause Glacialtech greifen. Sehr zu hervorheben ist auch dass er schon mit dem neuen Intel Sockel „umgehen“ kann! |