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Antec P183
Einleitung

Lange nach dem P182 aus dem Hause Antec war nichts mehr zu hören. Doch nun erschien der lang erwartet Nachfolger, nämlich das P183. Auf den ersten Blick könnte man meinen es ist ein P182, doch die inneren Werte sind die, die den Unterschied ausmachen!

 

Technische Daten

11 Laufwerkeinschübe

1 rückwärtiger 120 x 25mm TriCool™ Lufter
1 oben montierter 120 x 25mm TriCool™ Lufter

Frontseitig montierte I/O-Anschlüsse
- 2 x USB 2.0
- 1 x eSATA - Audio In und Out

Abmessungen:
- 20.25"(H) x 8.1"(W) x 19.9"(D)
- 514 mm (H) x 205 mm (W) x 507 mm (D)

Nettogewicht: 30.9 lbs / 14 kg

 

Verpackung und erste Eindrücke

Hinter der großzügig bemessenen Verpackung findet man nach dem Öffnen sofort die Bedienungsanleitung. Leider ist diese sehr minimal gehalten, sprich für Laien schwer verständlich bzw. nicht nachvollziehbar. Doch wer schon öfters an Rechnern geschraubt hat, wird sich davon nicht abschrecken lassen denn man findet alles dort wo man es vermutet! Das notwendige Zubehör Bsp. Schrauben findet man in einer neutral gehaltenen weißen Karton-box im inneren des Gehäuses wieder. Im Allgemeinen ist das Gehäuse sehr gut gegen Transportschäden geschützt denn es ist noch einmal in Karton geschützt. Hat man es einmal herausgehoben und die Transportsicherungen entfernt, findet man auf den Seitenteilen und an der Front Schutzfolie wieder. Sehr vorbildlich wie wir finden.

 






 

Verarbeitung und Design

 

 

 

Die schlichte Front ist eine unscheinbare Türe. Öffnet man diese hat man Zugriff auf die Laufwerke. Leider muss man für das Inbetriebnahmen des Rechners auch die Türe öffnen damit man an den Ein- und Ausschalter gelangt, ein kleiner Designfehler seitens Antec. Neu beim P183 ist dass die Laufwerksblenden eine Art Mesh-Design besitzen, sprich sie sind Luftdurchlässig. Das kommt natürlich der allgemeinen Temperatur im inneren des Gehäuses sehr zu gute. Besitzt man leuchtende LED-Lüfter an den Festplatten Käfigen so wird die Front in ein schimmerndes Objekt verwandelt. So lässt sich auch wiederrum ein perfekter Airflow im inneren des Gehäuses entwickeln, an den oberen Festplattenkäfig einen 120mm Lüfter montiert, am Heck sowieso Serienmäßig. Ein Perfekter Luftzug von vorne nach hinten. Die Kabelführung an der Rückseite des Gehäuses trägt sein übriges dazu bei. Ungestört kann die Luft fast eben von vorne nach hinten gelangen.

 

 

Besitzer von großen Tower CPU-Kühlern sowie Prozessoren mit einem niedrigen TDP werden sich freuen, denn so ist es wie auch bei unserem Testsystem möglich, Volkommen auf den CPU-Lüfter zu verzichten. Denn ober unserem Kühler befindet sich der 2te Serienmäßige Lüfter der die Luft nach außen bringt. Die Temperatur erreichen bei unserer Konfiguration (Intel Core 2 Duo E6750@3.3GHz, Xigmatek HDT-S1283) beeindruckende 53°C unter Volllast.

Kommen wir nun zu den anderen „inneren“ Werten. Der erste Festplattenkäfig reicht wohl für die meisten Anwender aus. Er bietet Platz für 2 Festplatten und nicht nur dass, er entkoppelt diese auch einwandfrei. Hierfür sind zwei Einschubsysteme im Käfig vormontiert. Diese nimmt man heraus und schraubt die Festplatte von unten an die weichen Gummidämpfer. Beeindruckend, denn die Festplatte ist jetzt komplett vom Rest entkoppelt. Fertig montiert schiebt man diese einfach wieder in den Käfig hinein bis man ein Klick-Geräusch hört. Wer mehr Platz für den Einbau benötigt (Festplattentausch bei schon vorhandener eingebauter Hardware) der löst einfach eine Rändel-Schraube und schon lässt sich der komplette Käfig herausziehen. Leicht, schnell und Praktisch erwies sich das auch bei Verwendung von Langen Grafikkarten (HD2600XT GDDR4 und alle neueren High-End Karten). Wer auf RAID setzt oder viel Speicherplatz benötigt, der wird den zweiten Käfig im unteren Bereich des Gehäuses lieben. Er bietet Platz für 4x 3,5“ Festplatten. Diese werden aber aufgestellt eingebaut nach dem fast gleichen Prinzip wie der erste. Zwar nicht mit dem Einschub-System sondern „nur“ mit Gummi-Puffer zwischen Festplatte und Gehäuse. Auch hier kann vor dem Käfig ein 120mm Lüfter montiert werden.

 




 

Das Netzteil wird ebenfalls unten eingebaut und mittels 4 Schrauben befestigt. Das Tüpfelchen auf dem i wäre jetzt noch ein entkoppelter Netzteilhalter, man kann eben nicht alles haben! An der Rückseite des Gehäuses finden wir 2 Schlauchdurchführungen mit Gummi-Schutz für Enthusiasten die auf Wasserkühlungen Setzen. Wirft man einen Blick nach Oben findet man 2 kleine Schiebe-Schalter wieder. Nach dem genaueren Hinsehen bemerkt man erst dass es sich dabei um eine Lüftersteuerung für die Lüfter an der Oberseite sowie im Heck handelt. Mittels einfachen hin- und herschieben der Schalter lässt sich so einfach die Umdrehungen der Lüfter regeln. Es gibt die Stellungen L – M – H. Auf der „H“ Stufe sind die Lüfter leider unerträglich, jedoch reicht glücklicherweise für unser System ohne CPU-Lüfter die Stellung „L“ für beide Lüfter problemlos aus. Und diese ist nebenbei auch noch sehr leise, denn den Ton den man wahrnimmt ist ein Tiefer Ton der Angenehmer als Hohe-Töne empfunden wurde.

 

Der Einbau

Da das Netzteil unten ist kann man die Kabel einfach unten liegen lassen und ungestört das Mainboard verschrauben. Dies nervte immer bei Standard-Gehäusen mit Netzteile oberhalb des Mainboards und wenn diese auch noch fixe, starre Kabeln besaßen. Generell ist zu sagen dass der Einbau der Hardware in dieses Gehäuse. Lediglich an den Optischen-Laufwerken mussten wir 2 Schienen verschrauben, nicht ganz zeitgemäß denn heutzutage wird alles per Klicksystem oder ähnliches praktiziert.

Fazit

Ein würdiger Nachfolger des P182, viele Interessante Details gegenüber dem Vorgänger, Stichwort Mesh an der Front. Und diverse Kleinigkeiten die den Unterschied ausmachen. Sieht man von den kleinen Negativ Punkte ab steht einem Kauf nichts mehr im Wege. Ich denke wir sind nicht in falscher Annahme dass das Gehäuse ein wahrer Schlager wird.

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