Neueste Artikel
Maczon TC3 Mini ITX ...
Antec Nineteen Hundred
Fractal Design Core ...
Spire Gemini Rev.3
Fractal Design Defin...
Func MS-3 Gamermaus
Func Surface 1030 L
Gelid Slim Hero
Attitude One Tungusk...
Werbung

Werbung

Unsere Partner
Pfeil Hardware-Experten
Pfeil Hardware-Factory
Pfeil Media-Planet
Pfeil Meisterkühler
Pfeil Modding-Station
Pfeil Mods4You
Pfeil Nike-X
Pfeil R3view
Pfeil Techpowerup
Pfeil Testseek
Pfeil Xpert-OC-Team
Werbung
Kaspersky Internet Security Abo Aktion_120x600
Werbung
Artikel Navigation
Artikel Übersicht » Review » Coolink GFXChilla
Coolink GFXChilla

Vorwort

Aktuelle Grafikkarten bringen immer mehr Spiele- und Multimedialeistungen, doch leider steigt damit auch die enorme Abwärme. Man findet fast nur großflächige Kühler die leider auch teilweise sehr laut sind. Viele Hersteller nehmen sich um diese Problematik an und bringen nun eine alternative Kühllösung für Grafikkarten. Coolink hat mit dem GFXChilla einen Grafikkartenkühler herausgebracht der nicht nur leise sein soll, sondern auch richtig gut kühlen soll. Wir haben ihn für euch getestet.

 

Danksagung

Für die rasche Bereitstellung dieses Testsamples möchten wir uns Herzlichst bei den Firmen Coolink und Rascom bedanken.

 

Verpackung

Der GFXChilla wird in einer „Box“ geliefert. Auf dieser Box findet man die technischen Daten des Grafikkartenkühlers. Alle wichtigen Angaben und Details findet man schnell und problemlos.

An der Front der Box sieht man schön auf den monströsen Kühler hinein, der aufgrund seiner 2 Lüfter sehr mächtig wirkt.

Öffnet man die Box findet man den Kühler in einem Plastikblister. Einerseits gewährt einen sehr guten Einblick ohne die Verpackung öffnen zu müssen und anderseits eine sehr gute und stabile Halterung. Damit sind der Kühler und das mitgelieferte Zubehör bestens geschützt.

Lieferumfang

Nach dem öffnen des Plastikblisters kommt uns das Zubehör in seiner wahren Form zum Vorschein. Coolink hat wirklich an alles gedacht: Es liegt eine Wärmeleitpaste bei (reicht für etliche Anwendungen!) und selbstklebende RAM-Kühler für den Speicher der Grafikkarten. Diese sogar in zwei Größen um die Kompatibilität zu gewährleisten.

Des Weiteren liegen selbstklebende Schaumstoffstreifen bei um Grafikkarten die keinen Heatspreader oder einen Abstandhalter aus Metall haben, die Montage des Kühlers einfach zu gewährleisten und damit man nicht abrutscht und eventuell etwas an der Grafikkarte beschädigt.

 

Verarbeitung

Die Verarbeitung des GFXChilla ist sehr gut. Es gibt keine verbogenen Lamellen oder diverse andere deformierte Teile. Die Lamellen sind sehr hochwertig und unterstreichen die sehr gute Verarbeitung des ganzen Kühlers.

Der Lüfter ist im typischen Coolinkblau gehalten. Auf dem GFXChilla befinden sich zwei Lüfter die über ein einziges Stromkabel mit dem Mainboard oder dem beiliegenden Poti verbunden werden.

Die Heatpipes dürften aus vernickeltem Kupfer bestehen, sie sind sehr gut verarbeitet und schließen perfekt ab. Einem kleinen negativen Eindruck machen die Abschlüsse der Heatpipes bei dem Kühlboden. Da man dies aber bei montiertem Kühler nicht zu Gesicht bekommt, macht es relativ wenig aus.

 

Der Kupferboden ist sehr plan, wenn auch nicht sehr poliert wie man es von hochwertigen CPU-Kühlern kennt. In Anbetracht des Originalen ATI/AMD Kühlers sei gesagt, dass dieser auf der Oberfläche um einiges "rauer" ist und somit eine schlechtere Wärmeübergabe besitzt.

Der Kupferboden ist sehr groß gewählt um auch die größten Grafikkartenchips besonders gut abzudecken und eine saubere Wärmeübergabe gewährleistet wird.

Einbau

Der Ausbau des Standardkühlers erwies sich als ein Kinderspiel, Acht schrauben die komischerweise auch nicht richtig fest saßen und schon war der Kühler entfernt. ATI/AMD hat bei dem Standardkühler sehr wenig Wärmeleitpaste verwendet. Das erkannte man am Chip sowie am Kühler, hier war nämlich fast gar nichts vorhanden!

Nach dem reinigen des Chips sowie der RAMs, machten wir uns an die Montage des GFXChilla.

Zuerst wurden die Bolzen an der richtigen Stelle am Kühlkörper befestigt. Hierbei sollte man aufpassen, denn man muss das richtige Loch wählen. Zum einem muss der Kühler befestigt werden, zum anderen Muss der Chip auch auf dem Kupferboden des Kühlers aufliegen.

Da unser Chip weder einen Heatspreader noch einen Metallrahmen besitzt. mussten wir mit den beiliegenden Schaumstoffstreifen einen Abstandhalterrahmen um den Chip herum basteln.

Als nächstes machten wir eine Passprobe ob der "DIE" auch richtig aufsaß. Bei uns war das der fall, also ab zum nächsten Schritt: Wir mussten noch die selbstklebenden RAM-Kühler montieren und haben dafür die zwei Standardgrößen verwendet. Anderfalls wäre der Einbau aufgrund der Heatpie nicht möglich gewesen. Für die Spannungswandler haben wir zwei normale Streifen gewählt und daraus eine "Reihe" Gebaut. Somit ist die Kühlung dieser ausreichend.

Nach dem befestigen der RAM-Kühler haben wir die Wärmeleitpaste auf dem DIE aufgetragen, natürlich in optimaler Form um eine besonders gute Wärmeleitfähigkeit herzustellen.

Nun befestigten wir den Kühler von der Rückseite der Grafikkarte mit zwei Schrauben.

Ergebnis: Der Kühler hält bombenfest!

 

Lautstärke

Der Standardkühler war speziell unter Last ein richtiger Föhn. Damit nicht genug, die Kühlleistung war ebenfalls miserabel. Im aktuellen PC-Game namens Crysis wird die Grafikkarte besonders stark belastet. Wir erreichten hier den Spitzenwert, die GPU-Temperatur stieg auf atemberaubende 99°C - schlichtweg zu viel und der Kühler hatte damit besonders viel zu tun.

Ein Grund für die miserable Kühlleistung könnte die fehlende Wärmeleitpaste und der locker sitzende Kühlkörper sein.

Der GFXChilla hingegen ist ein wahrer Leisetreter, wir haben ihn direkt an unserem Mainboard angeschlossen. Somit dreht er immer mit der gleichen Umdrehung. Zu unserem Erstaunen erwiesen sich die 2 Lüfter als besonders leise: Praktisch unhörbar. Dies ist auf die exzellenten Lüfter die Coolink produziert zurückzuführen.

 

Testsystem

Intel Core 2 Duo E6750 @ 3304MHz

MSI P35 neo2-FR

Sapphire HD2600XT GDDR4

4096MB Arbeitsspeicher

Xigmatek HDT-S1283

Coolermaster CM690

 

Temperatur

Unsere im Test verwendete Karte ist wahrlich einem heißen Eisen gleich. Wie schon oben berichtet unglaubliche 99°C in Crysis, auch im Office-Betrieb stieg die Temperatur auf satte 56°C - für uns eindeutig zuviel.

Mit dem Coolink GFXChilla sieht das ganze schon wesentlich angenehmer aus. 35°C im Windowsbetrieb und maximal 61°C unter Crysis

Und dabei ist das Gespann auch noch sehr leiste, fast unhörbar.

 

Idle-Temperaturen

 

Standardkühler

Coolink GFXChilla

Passiv

75°C

41°C

aktiv

56°C

35°C

 

Last-Temperaturen

 

Standardkühler

Coolink GFXChilla

Passiv

nicht möglich!

92°C

aktiv

99°C

56°C

 

Fazit

Der GFXChilla ist für jene die einen besonders leisen Rechner bauen wollen die erste Anlaufstelle. Die Temperaturen die er liefert sind sehr erstaunlich. Selbst unseren „Hitzkopf“ HD2600XT GDDR4 kühlte er unter Crysis auf sehr angenehme 56° hinunter.

Für den Coolink spricht außerdem der UVP, der liegt nämlich bei günstigen 29,90€. Somit steht dem Goldaward nichts im wege.

Solltet ihr spezielle Fragen zu dem Kühler haben, könnt ihr diese in unserem Forum stellen.

Werbung

Werbung
Momox.de - Einfach verkaufen.
Seitenaufbau in 0.06 Sekunden - 13 DB-Abfragen NewFusioN by HaYaLeT 3,611,723 eindeutige Besuche  


Valid XHTML 1.0 Transitional Valid CSS!