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Artikel Übersicht » Review » Noctua NT-H1 im Test
Noctua NT-H1 im Test
Einführung
Die Wärmeleitpaste ist primär dazu gedacht, kleine Unebenheiten des Kühlers und des Heatspreaders auszugleichen. Solche Unebenheiten können z.B. beim Fräsen bzw. Schleifen des Kühlerbodens auftreten. Meistens wird die beim Kühler mitgelieferte Wärmeleitpaste verwendet. Diese ist jedoch meist eine einfache Silikonpaste. Sie leitet die Wärme folglich nicht so gut wie z.B. Eisenhaltige Paste wie die Arctic Silver. Auch gibt es spezielle „Flüssigmetallpasten“ wie die Coollaboratory Liquid Pro. Der große Nachteil solcher metallhaltigen Wärmeleitpasten ist jedoch die elektrische Leitfähigkeit, bedeutet soviel wie: wenn bei Montage oder im späteren Betrieb Wärmeleitpasten auf das Mainboard gelangt kann es zu einem Kurzschluss kommen. Im schlimmsten können sogar mehrere Komponenten des PC´s beschädigt werden.


Noctua hat jedoch vor kurzem eine revolutionäre Wärmeleitpaste auf den Markt gebracht, sie sorgt mit „unterschiedlichen Mikropartikeln“ (lt. Verpackung) für besonders gute Wärmeleitfähigkeit, besonders hervorzuheben ist die Tatsache das die Paste nicht elektrisch leitfähig ist.
Die Wärmeleitpaste kann von Temperaturen von -50°C bis +110°C eingesetzt werden, empfohlen wird jedoch ein Temperaturbereich zwischen -40°C und +90°C. Außerdem verspricht Noctua das keine „Einbrennphase“ (wie beispielsweise oft bei Arctic Silver angewendet wird) notwendig ist um die volle Leistungsfähigkeit des Produktes zu erhalten. Die Paste soll bis zu 3 Jahre dauerhafte Wärmeleitfähigkeit besitzen.





Testaufbau
Wir haben auch hier wieder unsere Pentium 4 Testplattform eingesetzt. Sie besteht aus einem Pentium 4 560 der für diesen Test mit erhöhter Vcore von 1,4V und einer Taktrate von 4202 MHz versehen wurde. Damit wurde unser Testkühler, ein Noctua NH-U12, höher belastet als es mit Standardtakt möglich war. Auch dient die Erhöhung der Verlustleistung um einen Vergleich mit aktuellen und kommenden Quadcore Prozessoren zu ermöglichen. Der Test wurde in einem Coolermaster Stacker 831 durchgeführt. Das Gehäuse ist vorne, hinten und oben mit einem Coolermaster Lüfter@7V versehen. Auf dem CPU-Kühlkörper kam ein SilenX Lüfter mit 1400U/min (12V) zum Einsatz. Als Mainboard wurde ein Asus P5AD2 Premium verwendet.
Zum Vergleich mit den meistens eingesetzten Wärmeleitpasten wurde die damals original zum Noctua NH-U12 mitgelieferte Wärmeleitpaste herangezogen. Es handelt sich in diesem Fall um eine klassische Silikonpaste, leicht zu verteilen und auch ausreichend für den alltäglichen Betrieb.
Zum Testen wurde Orthos Stress Prime verwendet, die CPU wurde jeweils 8h lang mit Volllast erhitzt und die Temperatur gemessen. Die Temperatur setzt sich als Mittelwert der Temperaturen von PC Probe II V1.04.23, Everest Corporate Edition v4.20.1170 und Speedfan 4.33 herangezogen. Die idle-Temperatur wurde jeweils ohne Last, direkt auf dem Desktop nach 15 Minuten in Ruhe gemessen.

Temperaturen



Wie man sieht hat sich bei den idle-Temperaturen nur sehr wenig verändert. Diese liegen schon mit der Silikonpaste auf sehr passablen 32°C. Mit der Noctua NT-H1 liegt sie um 1°C niedriger, ein zu vernachlässigender Wert. Interessant werden die Temperaturen erst unter Volllast. Hier konnte sich die NT-H1 deutlich von der Standardwärmeleitpaste absetzen. Ein Unterschieder von 4°C konnte hier erzielt werden. Ein Traumwert wie wir finden!

Fazit
Abschließend kann man über die Noctua NT-H1 sagen: sie lässt sich genauso verwenden wie eine Silikonpaste. Jedoch bei wesentlich besseren Eigenschaften. Außerdem kann man sie in Verbindung mit Kompressorkühlungen einsetzen, ein zusätzlicher Pluspunkt für Enthusiasten. Von unserer Seite kommt eine klare Kaufempfehlung in Richtung der Noctua NT-H1. Sie kann die Kühlleistung im Gegensatz zur schon guten getesteten Silikonwärmeleitpaste noch einmal steigern. Für Leute die aus ihrer CPU das Maximum an Leistung herausholen wollen, können 4-5°C entscheidend sein. Wir vergeben für diese hervorragende Wärmeleitpaste unseren Goldaward.



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